
Dieser Entwurf gewann bei arch.stars 2007 den 1. Preis in der Kategorie Detailliert.
Entwurfsaufgabe ist es, eine Tennisanlage zu entwerfen bei der die Standortwahl frei ist. Aus der Wahl des Standortes werden konkrete Nutzungskonzepte und Raumprogramme entwickelt.
Konzept
Bei der Ortssuche sind wir sehr stark auf den geschichtlichen Kontext eingegangen d.h. Tennis geht bis auf 12. Jahrhundert zurück. Damals wurde eine Urform von Tennis in den französischen Klöstern, speziell in den Kreuzgängen, gespielt. Dieser Aspekt fasziniert uns so das wir ein Kloster suchten was in den geschichtlichen Kontext hinein passte. So fanden wir die Klosterruine “Bremm-Calmont” und planten dort eine Tennisanlage. Das Raumprogramm wurde so spezialisiert das es dort eine Tennishalle gibt mit einem “Ferienkomplex” (Wohnen, Wellness, Erlebnisgastronomie). Der Gesamtkomplex folgt parallel der Klosterruine und richtet sich so linear aus, die Neubebaung ordnet sich in ihrer Höhe immer der alten Klosterruine unter. In der Gesamtkonzeption spielt Schiefer eine große Rolle. Schiefer ist ein Baumaterial was seit Jahrhunderten im Calmontgebiet eine Tradition hat so versuchten wir einem alten Material ein neues Gesicht zu geben. Wir verwendeten Gabionen bei den neu geplanten Gebäuden. Dies soll einen Adaption an die Mauerstärke des Klosters sein.
Umsetzung
Josefine Kaiser, Franziska Kestel










